Rotterdam: Annekatrin Thiele wird Fünfte bei Weltcup-Finale

Rudern

Ist nach ihrem überstandenen Rippenbruch wieder ein Stück nach vorn gekommen: SC DHfK-Ruderin Annekatrin Thiele. Foto: SC DHfK Leipzig

Rotterdam. Mit Donner hatte der Ruder-Weltcup auf der Willem-Alexander Baan von Rotterdam begonnen, gestern mussten die Boote bei unruhigem Wasser und starkem Gegenwind ihre Linie finden. Um die Bedingungen für alle halbwegs fair zu halten, hatte die Jury am Morgen die Rennen auf die Bahnen 3-8 verlegt. Schwere Aufgabe auch für die Flotte des Deutschen Ruder-Verbandes, die am Wochenende insgesamt neun Medaillen erkämpfte. Gold ging an den Frauen-Doppelvierer und den leichten Männer-Doppelzweier.

Wieder ein Stück nach vorn gekommen ist SC DHfK-Skullerin Annekatrin Thiele. Die 34-Jährige – aufgrund eines Rippenbruchs zu Saisonbeginn ausgebremst – wurde Fünfte im Einer-Finale. Beim Sieg von Emma Twigg (Neuseeland) lag die Leipzigerin bis zur 1000m-Marke noch auf Rang vier. Dann zog die Niederländerin Lisa Scheenaard aber vorbei.

„Zur Rennhälfte bin ich einmal zu viel an den Wellen hängengeblieben und damit ging der Bootsdurchlauf etwas verloren. Aber am Ende habe ich noch mal gut gekämpft“, schilderte Annekatrin Thiele, die mit Coach Angelika Noack insgesamt ein „Zufrieden“ konstatierte. Bis zur WM in sechs Wochen wird intensiv trainiert und an der Technik gefeilt. „Das üben wir ab Donnerstag im Trainingscamp in Weißensee.“ Das Urlaubsparadies in Kärnten wurde schon öfter von der Ruder-Elite gebucht.

(Kerstin Förster, Leipziger Volkszeitung vom 15.07.2019)

Den Finallauf von Annekatrin Thiele können Sie hier noch einmal anschauen.