Annekatrin Thiele belegt vierten Platz beim Weltcup

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Weltcup-Start: DHfK-Ruderin auf Platz vier Annekatrin Thiele mit Reserven, Achter beeindruckt Belgrad. Das Donnerwetter gestern Nachmittag in Belgrad war rein natürlicher Art und die internationale Ruder-Elite vorfristig mit den Weltcup-Finals auf dem Sava-Fluss am rettenden Ufer. Eine Sturmwarnung sorgte für den geänderten Zeitplan. Unbeeindruckt davon hatte Annekatrin Thiele (33) vom SC DHfK ihre Einer-Mission gestartet. Aber der Leipzigerin fehlte auf den ersten Metern die sonst gezeigte Lockerheit. Am Ende wurde es Platz vier. Den Sieg holte sich Jeannine Gmelin aus der Schweiz. Im Vorlauf und Halbfinale hatte Annekatrin Thiele wie die Feuerwehr losgelegt. Verkehrte Welt gestern im entscheidenden Rennen. „Die ersten Schläge waren verkrampft, und ich konnte mir kein Polster erarbeiten. Dann lief es besser. Mit dem Endspurt war ich zufrieden“, resümierte die Polizeihauptmeisterin mit Olympiagold im Doppelvierer. Den wenig geliebten Rang zum Weltcup-Auftakt („Klar wäre eine Medaille schön gewesen“) sieht der Schützling von Angelika Noack als Ansporn für den nächsten Solo-Auftritt in drei Wochen beim Weltcup auf der Regattastrecke Linz-Ottensheim. Zuvor wartet eine intensive Heimarbeit in Burghausen. Den Hit in der serbischen Hauptstadt landete der Deutschland-Achter. Er beiendruckte im Rhythmus von „So sehen Sieger aus.“ Denn nach dem Erfolg des Weltmeister-Bootes ist die Mannschaft um Schlagmann Hannes Ocik aus Schwerin seit eineinhalb Jahren ungeschlagen. Auch der zweitplatzierte Olympiasieger Großbritannien konnte den deutschen Achter nicht stoppen. „Das war ein Einstand nach Maß, auch wenn noch nicht alles optimal lief“, meinte Schlagmann Hannes Ocik aus Schwerin. Beim Start-Ziel-Sieg fuhr das Flaggschiff auf der ersten Hälfte eine Führung von einer knappen Länge heraus. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Briten eine halbe Länge. Für ein Ausrufezeichen sorgte im Einer Oliver Zeidler aus Ingolstadt. Der erst 21-Jährige fuhr bei seinem Weltcup-Debüt gleich auf Platz drei. Jeweils zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewannen die deutschen Doppelvierer und die Doppelzweier. Kerstin Förster LVZ vom 04.06.2018